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Unterhaltungskünstler aus Leidenschaft

Headtracking eröffnet eine interessante Möglichkeit, Spiele und Simulationen noch intuitiver zu erleben. Dabei werden natürliche Kopfbewegungen erfasst und in Steuersignale umgesetzt. Die virtuelle Sicht folgt den Bewegungen des Kopfes und ermöglicht es dadurch, sich im Spiel ganz natürlich umzusehen.

Der XYRAS Headtracker wurde für Gaming und verschiedene Simulationen entwickelt. Das System arbeitet mit Sensorik und benötigt keine externe Kamera. Neben dem PC ist XYRAS auch mit PlayStation und Xbox kompatibel und wird für zahlreiche Spiele aus unterschiedlichen Genres angeboten.

In diesem Beitrag konzentriere ich mich auf meinen persönlichen Einsatz im SimRacing. Ich zeige euch meinen ersten Eindruck, die Einrichtung, die Software und natürlich, wie sich das Headtracking für mich beim Fahren anfühlt.

 

Lieferumfang und erster Eindruck

Der XYRAS Headtracker ist mit rund 20 Gramm angenehm leicht und fällt am Kopfhörer kaum auf. Auch bei längeren Sessions empfinde ich ihn dadurch nicht als störend.

Zum System gehören der Headtracker, der Wireless-Adapter und die dazugehörige App. XYRAS beschreibt das System als kabellos und Plug-and-Play ausgelegt.

Schon beim Auspacken hat das System bei mir einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Die Verpackung wirkt ordentlich und hochwertig, während der Tracker selbst schlicht und unauffällig gestaltet ist.

 

Befestigung am Kopfhörer

Für die Befestigung ist grundsätzlich eine Klebelösung vorgesehen. Ich persönlich wollte allerdings keine Klebepads dauerhaft an meinen Kopfhörern anbringen.

Deshalb habe ich mir eine eigene 3D-gedruckte Halterung angefertigt. Befestigt wird sie mit Klett-Kabelbindern, sodass ich den Tracker jederzeit abnehmen und flexibel an verschiedenen Kopfhörern verwenden kann.

Für meinen persönlichen Einsatz ist diese Lösung daher besonders praktisch.

 

Einrichtung – Plug and Play

Die Einrichtung des XYRAS Headtrackers verlief bei mir wirklich unkompliziert. Laut Hersteller ist der Tracker dank Plug and Play in etwa fünf Minuten einsatzbereit – bei mir ging es sogar noch schneller.

Nach dem Öffnen der Software muss am Tracker lediglich die Taste für etwa ein bis zwei Sekunden gedrückt werden. Anschließend verbindet er sich automatisch mit der Software, kalibriert sich und prüft die Firmware. Danach ist der Headtracker bereits startklar.

Da die wichtigsten Einstellungen bereits sinnvoll voreingestellt sind, konnte ich direkt mit dem ersten Test beginnen, ohne mich vorher ausführlich mit der Konfiguration beschäftigen zu müssen.

 

Die XYRAS Software

Auch die Software hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Die Oberfläche ist übersichtlich aufgebaut und die wichtigsten Einstellungen sind schnell erreichbar.

Besonders angenehm finde ich, dass nicht alles mit unzähligen Optionen überladen ist. Die relevanten Einstellungen sind klar voneinander getrennt und lassen sich gezielt anpassen.

Unter anderem können Empfindlichkeit, Deadzone und weitere Parameter des Headtrackings angepasst werden. Außerdem lassen sich individuelle Profile für verschiedene Spiele erstellen.

Für mich ist das gerade im SimRacing praktisch, weil sich das Verhalten des Headtrackings so an die eigenen Vorlieben und das jeweilige Spiel anpassen lässt.

 

Meine Erfahrungen im SimRacing

Im SimRacing nutze ich den XYRAS Headtracker an meinem Simulator. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlte sich das Headtracking für mich sehr natürlich an.

Beim Einlenken kann ich meinen Blick in Richtung Kurve richten, die Spiegel kontrollieren oder mich im virtuellen Cockpit umsehen. Die Kopfbewegungen werden dabei direkt auf die virtuelle Sicht übertragen.

Gerade im SimRacing gefällt mir diese Art der Steuerung sehr gut. Ich kann mich im Cockpit umsehen, ohne dafür eine zusätzliche Eingabe über Maus oder Controller vornehmen zu müssen.

Ein weiterer Punkt, der für mich eine wichtige Rolle spielt: Mein komplettes physisches Setup bleibt weiterhin sichtbar und erreichbar. Lenkrad, Buttonbox, Stream Deck, Tastatur und die weiteren Bedienelemente meines Simulators sind nach wie vor direkt vor mir.

Das ist für mich ein großer Vorteil gegenüber einer VR-Brille. Ich bekomme zusätzliches Bewegungsspiel in der virtuellen Umgebung, ohne dabei den Bezug zu meinem realen Setup zu verlieren.

 

Fahrgefühl und Eingewöhnung

Natürlich braucht es zunächst eine kurze Eingewöhnungsphase. Am Anfang ist es ungewohnt, die eigene Kopfbewegung bewusst für die Sicht im Fahrzeug einzusetzen.

Bei mir hat sich das allerdings relativ schnell gelegt. Nach den ersten Fahrten fühlte sich die Steuerung zunehmend selbstverständlich an und ich musste nicht mehr darüber nachdenken.

Besonders gut gefällt mir dabei, wie direkt sich die Kopfbewegungen auf die Sicht auswirken. Wenn ich den Kopf leicht zur Seite bewege oder in eine Kurve schaue, folgt die virtuelle Ansicht entsprechend.

Dadurch entsteht für mich ein deutlich natürlicheres Gefühl beim Fahren und gleichzeitig eine zusätzliche räumliche Orientierung im Cockpit.

 

Mein Fazit

Der XYRAS Headtracker hat bei mir im SimRacing einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Angefangen bei der unkomplizierten Einrichtung über die übersichtliche Software bis hin zum eigentlichen Fahrgefühl funktioniert das System für meinen Einsatzzweck sehr angenehm.

Besonders die einfache Einrichtung und die übersichtlich gehaltene Software gefallen mir. Die wichtigsten Einstellungen sind schnell erreichbar und lassen sich bei Bedarf an die eigenen Vorlieben anpassen.

Noch wichtiger ist für mich aber das Fahrgefühl. Nach einer kurzen Eingewöhnung fühlt sich das Headtracking sehr natürlich an und erweitert die Sicht im virtuellen Cockpit, ohne dass ich dabei mein reales Setup aus den Augen verliere.

Für meinen Einsatz im SimRacing ist der XYRAS Headtracker deshalb eine sehr interessante Ergänzung. Wer sein Setup um Headtracking erweitern möchte und dabei weiterhin sein komplettes Cockpit und die vorhandenen Bedienelemente im Blick behalten möchte, bekommt damit eine unkomplizierte Lösung.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich den XYRAS Headtracker für den Einsatz im SimRacing daher wärmstens empfehlen.

 

Mein Video zum XYRAS Headtracker

Wie sich der XYRAS Headtracker im SimRacing tatsächlich anfühlt und wie unkompliziert die Einrichtung funktioniert, zeige ich auch in meinem ausführlichen YouTube-Video.

Dort nehme ich euch mit in meinen persönlichen Praxistest und zeige den Headtracker direkt an meinem Simulator.

 

Weitere Informationen zum XYRAS Headtracker

Wenn du mehr über das Produkt erfahren möchtest, findest du alle wichtigen Informationen auf der offiziellen Webseite.

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Letzte Aktualisierung: 23.08.2026